Monumento Salzburg 2018.

Publikumsoffene Fachmesse für Denkmalschutz. Handwerk. Kulturerbe!
Die Plattform zum Start ins europäische Kulturerbejahr 2018 - Sharing Heritage

"Monumento Salzburg" internationale Plattform für Denkmalpflege im Messezentrum Salzburg

Spezialisten und Liebhaber von denkmalgeschützten Kulturgütern treffen sich nächste Woche wieder in Salzburg, um sich aus erster Hand über aktuelle Entwicklungen und bewährte Restaurierungsmethoden zu informieren. Über 180 Aussteller aus acht Nationen treffen bei der „Monumento Salzburg“ aufeinander, die bereits zum zweiten Mal im Messezentrum Salzburg stattfindet. „Die Messe stellt sich den heutigen Ansprüchen der Denkmaleigentümer, Restauratoren, Denkmalpfleger, Bauamtsleiter, Architekten und Baumeister. 2012 erfolgreich als Pilotprojekt gestartet, punktet sie dieses Jahr mit noch mehr Ausstellern und steigender Internationalität“, freut sich Messezentrum-Chef Dipl.-Kfm. Henrik Häcker. Neben dem österreichischen Bundesdenkmalamt sind unter anderem auch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege, die Südtiroler Landesdenkmalpflege, das Denkmalamt der Slowakei und das Denkmalinstitut für Tschechien auf der Messe vertreten. Weiters haben sich Aussteller aus Schweden, Polen und Slowenien angesagt. Das Aussteller-Portfolio reicht von der Kunstschmiede und der Aerosolreinigung über den Orgelbau, die Glasmalerei und Stuckmarmorrestaurierungen bis hin zur Lasertechnik.

 

Vernetzung von Expertenwissen

Ziel der „Monumento Salzburg“ ist es unter anderem auch, sich während der Messe miteinander zu vernetzen und wertvolles Wissen auszutauschen. Denn gerade in Zeiten, in denen Geld knapper ist und die staatliche Denkmalpflege kürzer treten muss, ist Zusammenarbeit ein Gebot der Stunde. „Das Bundesdenkmalamt gab beispielsweise 2012 eine Broschüre zur Energieeffizienz beim Denkmal heraus, gleichzeitig wurden zu diesem Thema Informationen in Deutschland und im Fürstentum Liechtenstein veröffentlicht. In den Köpfen sind da leider noch zu viele Grenzen. Es muss ja nicht jeder das Rad neu erfinden, sondern es gilt die Ressourcen zu bündeln“, sagt Kunsthistoriker Dr. Ronald Gobiet, Consultant der Monumento.

 

Umfangreiches Vortragsprogramm

Während der Messe, die sich diesmal dem Schwerpunktthema „Stein“ widmet, wird auch vermittelt, wie der Denkmalschutz arbeitet und welche Projekte gerade im öffentlichen Raum umgesetzt werden. Das umfangreiche Vortragsprogramm mit rund 40 Vorträgen richtet sich vor allem auch an ein interessiertes Laienpublikum. Darunter Vorträge wie „Spurensuche mit dem Miskroskop. Denkmäler erzählen ihre Geschichte“, „Gobekli Tepe – Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger“ oder „Betoninstandsetzung - aber richtig“.

 

Hotspot für alle Interessierten

Die Monumento ist aber nicht nur ein Hotspot für Experten, sondern bietet auch allen Interessierten die Gelegenheit, spannende Materien im Denkmalpflegebereich kennen zu lernen. So zum Beispiel auch für Schüler. An den Ständen der Aussteller können Jugendliche mit den Profis ins Gespräch kommen, mehr über Ausbildungsmöglichkeiten erfahren und sie teilweise auch bei der Arbeit beobachten. Außerdem werden viele Filme und Arbeitsbeispiele gezeigt. Die Dombauhütte des Stephansdoms wird beispielsweise Werksteinteile aus luftiger Höhe mitbringen. Die Experten werden ihr Werkzeug mit im Gepäck haben und anschaulich aufzeigen, wie Stein historisch und modern bearbeitet werden kann.

Zurück