Monumento Salzburg - Fachmesse für Kulturerbe & Denkmalpflege

die Plattform zum Start ins europäische Kulturerbejahr 2018!

Ehrenbeirat

Stadtrat Johann Padutsch, Salzburg, Magistratsabteilung 5 - Raumplanung und Baubehörde

„Die Stadt Salzburg hat - auch im internationalen Vergleich - mit dem Salzburger Altstadterhaltungsgesetz und dem Altstadterhaltungsfonds eine Sonderstellung, was Instrumente, Möglichkeiten und Strukturen zur Erhaltung und Sanierung des historischen Erbes betrifft. Sosehr diese in den letzten 4 Jahrzehnten von der Bürgerschaft selbst erstritten werden mussten, so sehr ist heute die gelebte Wirklichkeit - ebenfalls im internationalen Vergleich - das Topniveau schlechthin bei der Sanierung historischer Bausubstanz.

Die Monumento ist geradezu eine logische Folge dieser Geschichte. Dem Auftrag und der Verpflichtung Wissen und Erfahrung auszutauschen, zu verbreiten und das Bewusstsein für die Bewahrung des Welterbes in Salzburg und anderswo wachzuhalten und zu entschärfen, ist sie bereits zwei mal besipielgebend nachgekommen. Ich freue mich schon auf die nächste Monumento 2016. Ich bedanke mich beim Team des Messezentrums Salzburg und gratuliere ihm für die großartige Organisation und Druchführung."


DI Eva Hody, BDA, Leiterin des Landeskonservatorates für Salzburg

„Kulturelles Erbe ist eine nicht regenerierbare Ressource. Insbesondere baukulturelles Erbe trägt aber wesentlich zur Lebensqualität bewohnter Räume bei. Wer historische Objekte zerstört, löscht den Geschichtsbezug einer Gesellschaft. Das Bundesdenkmalamt hat deshalb den gesetzlichen Auftrag das reiche und vielfältige kulturelle Erbe Österreichs zu erhalten. Der Begriff "Denkmal" umfasst ein weites Spektrum von Objekten; vom steinzeitlichen Gräberfeld bis zum Wohnbau der klassischen Moderne; es sind unbewegliche Objekte wie Römerlager, Barockschlösser, Stadthäuser, Ortsensemble, Wegkapelle, Kirchen, Klöster oder historische Industrieanlagen; es sind aber auch bewegliche Objekte wie Gemälde, Skulpturen, Glas, Schmuck, Münzfunde, Textilien, Schriften und vieles mehr. All diese Objekte für zukünftige Generationen zu erhalten ist eine große Herausforderung. Viel Wissen und Erfahrung aus den Bereichen Handwerk, Restaurierung, Materialtechnologie, Bestandserfassung, Bauforschung und Baumanagement sind dafür gefordert. Durch gesellschaftliche Entwicklungen verändert sich die Nutzung von historischen Objekten. Die Denkmalpflege reagiert darauf und sichert durch ein verantwortungsvolles Management der Adaptierungen die künstlerische, geschichtliche und kulturelle Qualität der Denkmale.

Die intensive Zusammenarbeit im fachlichen Kreis der Denkmalpflege aber auch die Vermittlung und Kommunikation des Anliegens „Denkmalpflege“ ist dabei  wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Erhaltung der Vielfalt materieller Geschichtszeugnisse.  Die Monumento greift diesen Gedanken auf und bringt Menschen zusammen, die sich für die Erhaltung des kulturellen Erbes verantwortlich fühlen.

Aus vielen Fachbereichen waren Firmen, die zur Erhaltung von Kulturgut beitragen, auf der Monumento 2012 und 2014 vertreten. Für alle Aussteller als auch für alle Besucher eine großartige Gelegenheit, in den Diskurs um Erhaltungsstrategien für das kulturelle Erbe einzutreten und für das Bundesdenkmalamt die Möglichkeit, Partner für das Anliegen „Denkmalpflege“ zu gewinnen und kennen zu lernen.“


Dipl.-Rest. Susanne Beseler, Österreichischer Restauratorenverband (ÖRV)

Die Entwicklung und Umsetzung erfolgreicher Erhaltungsstrategien für Kunst- und Kulturgut ist nur im Dialog der Disziplinen möglich. Der ÖRV als Berufsverband der Restauratoren in Österreich sieht hier einen wichtigen Schwerpunkt seiner Arbeit. Die "Monumento" bietet seit 2012 eine neue Ebene, einen offenen und fachübergreifenden sowie überregionalen Diskurs zu führen, die gern von unseren Mitgliedern sowohl als Aussteller als auch Besucher genutzt wird. Der direkte Austausch mit den Fachkollegen untereinander, mit Spezialisten aus Handwerk, Industrie und Wissenschaft oder Fachgespräche mit Auftraggebern und den Kollegen vom Bundesdenkmalamt sowie die Weiterbildung durch Fachvorträge werden auf der Messe ermöglicht.

Aber auch für die Verbandsarbeit selbst wird die Monumento zunehmend eine Plattform. 2014 gab es hier ein Arbeitstreffen mit den Restauratorenverbänden aus Deutschland und der Schweiz, für 2016 wird zusätzlich eine gemeinsame Vortragsreihe geplant.

Die "Monumento" als moderne, interdisziplinäre und länderübergreifende Fachmesse setzt einen wichtigen Meilenstein in der bedeutenden Kunst- und Denkmalpflegelandschaft Österreichs.


 

Dr. Ronald Gobiet, Gobiet & Partner KG

Die Monumento ist auf dem Weg zu einer mitteleuropäischen Plattform für grenzüberschreitende Zusammenarbeit, um gemeinsame, ressourcenschonende Lösungen der Denkmalpflege zu erarbeiten. Der Wissenstransfer im Umgang mit den einzigartigen Zeugnissen unseres kulturellen Erbes in Mitteleuropa soll gefördert werden und ist ein gemeinsames europäisches Anliegen. Daher ist es beabsichtigt bis 2016 weitere nationale Denkmalämter, Restauratorenverbände sowie Organisationen und Institutionen als Aussteller anzusprechen, um einen möglichst großen fachspezifischen Austausch zu gewährleisten.

Die positive Resonanz der zweiten Monumento in Salzburg lässt einen optimistischen Blick auf die kommende Veranstaltung im Jänner 2016 zu. Alles über Restaurierung, Handwerk und Sanierung sowie über Materialien in der Denkmalpflege wird im Ausstellungsangebot präsentiert werden. Ein ansprechendes Rahmenprogramm wird geboten und die direkte Ansprech- bzw. Kontaktmöglichkeit für Aussteller mit Entscheidungsträgern ausgebaut. Das Angebot für das (Fach)Publikum wird durch spezielle Messeführungen erweitert.


Mag. Astrid M. Huber, BDA, Restaurierwerkstätten Baudenkmalpflege, Kartause Mauerbach

„Material und Emotion – die MONUMENTO 2014 übertraf alle Erwartungen – ein großer Erfolg für die Denkmalpflege auf vielen Ebenen: durchgehend fachlich hochqualifizierte Aussteller freuten sich an allen drei Tagen über interessierte Besucher, Denkmaleigentümer, Architekten und Ausführende. Auch die MONUMENTO 2016 wird wieder als Plattform für den interdisziplinären und internationalen Erfahrungsaustausch genutzt um laufende Projekte zu diskutieren, Fragestellungen zu beantworten und neue Vorhaben zu besprechen. Alle Bereiche der Denkmalpflege und Restaurierung werden thematisiert, von der Archäologie und Vermessung über Architekturoberfläche und Wandmalerei bis zur Glas- und Gemälderestaurierung. Das aktuelle Forschungsprojekt des BDA über die Sandvorkommen Österreichs wird erstmals auf der Messe vorgestellt. Anziehungspunkt wird auch die Sonderschau BRÜDER SCHWADRON und die WIENER BUAUKERAMIK sein, die Einblick in das spezielle Herstellungsverfahren der Trockenpressung von Ornamentfliesen und die dekorative Vielfalt der Stiegenhäuser der Jahrhundertwende bietet.“


 

Prof. Dipl.-Ing. Architekt Mathias Pfeil, Generalkonservator des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege

„Denkmäler begegnen uns in Bayern fast überall, sie prägen unsere Umwelt und sind identitätsstiftend; mit Denkmälern verbindet man Heimat, gelebte Geschichte, aber auch wichtige Investitionen in die Zukunft mit einem großen Potential. Ein Denkmal vereint immer zugleich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Daher müssen wir unsere Denkmäler bewahren und die Denkmalpflege zukunftsfähig für die Entwicklungen unserer Zeit machen. Zur Zukunft Bayerns gehört auch seine Tradition und hierfür sind unsere über 160.000 Denkmäler ein wichtiges Fundament.

Die Monumento als Messe ist ein wichtiger Ort für Begegnungen! Salzburg ist dafür ein sehr guter Standort: Hier können wir mit unseren benachbarten Denkmalpflegeinstitutionen im internationalen Austausch aktuelles denkmalpflegerisches Know-how teilen. Mit Partnern aus Politik, Kultur und Wirtschaft, aber auch Bauherren und interessierten Bürgern können wir auf der Monumento direkt in Kontakt treten. Wir freuen uns schon heute auf die nächste Monumento 2016!“


Dr. Georg Haber, Präsident der Handwerkskammer für Niederbayern-Oberpfalz

"Die Monumento Salzburg bietet eine besondere Plattform für alle Facetten der Denkmalpflege und des traditionellen Handwerks. Sie treibt den öffentlichen Diskurs voran und trägt so zur Bewusstseinsbildung und Erhaltung unseres kulturellen Erbes bei. Das Zusammenwirken von Konservierungswissenschaften und Handwerk wird die Besucher beeindrucken. Im Europäischen Kulturerbejahr 2018 kann die Denkmalpflegemesse ihrer Funktion als grenzüberschreitende Networking-Plattform wieder gerecht werden."


Heinrich Traublinger, MdL a. D., Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern

"Europa ist geprägt von seiner reichhaltigen kulturellen Vergangenheit. Diese spiegelt sich in der Vielfalt der Denkmäler in allen Ländern unseres Kontinents wider. Der französische Journalist und Historiker Pierre Gaxotte hat das schöne Bild geprägt, dass Denkmäler die Lesezeichen der Geschichte seien. Jedes Denkmal ragt aus dem Buch der Geschichte heraus. Die Denkmalpflege schlägt damit den Bogen von der Vergangenheit in die Zukunft, von der Tradition zur Moderne. Die große Herausforderung der Denkmalpflege ist, die kulturelle Identität zu bewahren.

Wer könnte diese Aufgabe besser erfüllen als das Handwerk. Denn gerade in Handwerksbetrieben, die sich der Denkmalpflege widmen, ist das Wissen über traditionelle Handwerkstechniken ebenso vorhanden wie modernstes Know-how. Der Erhalt historischer Denkmäler erfordert in der Regel beides. Die Grundlage für die hohen Leistungen des Handwerks ist dabei die umfassende Qualifikation des Meisters, häufig ergänzt durch die Fortbildung zum Restaurator im Handwerk. Denkmalpflege ist ohne Handwerk nicht denkbar. Die Monumento ist daher auch eine Leistungsschau des Handwerks."


Dr. Waltraud Kofler-Engl, Direktorin des Amtes für Bau- und Kunstdenkmäler, Autonome Provinz Bozen – Südtirol

„Die Monumento, ein Ort der Begegnung von Menschen, die sich mit ihren Ideen und ihrer Fachkompetenz für die Erhaltung und Pflege unserer Denkmale ein- setzen. Nicht Selbstpräsentation, sondern ein kreativer, kommunikativer Austausch bestimmte die Veranstaltung, vermittelte neue Einsichten und Kontakte.“

 


 

PhDr. Katarina Kosova, Generaldirektorin des Denkmalamtes der Slowakischen Republik

An dem Tag, als sich die Tore der Messe öffnen, verdrückt sich die Aufregung von den Vorbereitungen, doch mit Sicherheit wird diese mit der Erwartung über die Reaktion der Besucher ersetzt. Diese intensiven Gefühle begleiten vor allem diejenige, die bei der Veranstaltung debütieren. Und dies war der Fall der slowakischen Teilnahme bei der Messe Monumento Salzburg 2014. Unsere Aufgabe war vielleicht deswegen komplizierter, weil wir gleich zwei Sachen in einem kombinieren wollten. Auf der einen Seite wollten wir das Motto der Veranstaltung vollfüllen, die Problematik des Steines im breitesten Spektrum zu präsentieren. Von den bedeutendsten Denkmalobjekten, über verschiedene Formen ihrer Erhaltung, Fähigkeiten der slowakischen Konservatoren und Restauratoren der Steine, die Bürgervereinigungen, welche sich mit markanter Art und Weise an der Rettung unseres  kulturellen Erbes beteiligen, dies alles gehörte zum Schwerpunkt unserer Präsentation. Auf der anderen Seite, da dies unser erster Auftritt bei dieser Veranstaltung war, haben wir es als eine wichtige Pflicht gefühlt, in einer ausgeglichenen Form auf einer relativ kleinen Fläche das sg. Familien Silber des slowakischen Kulturerbes zu übermitteln.

Wir hoffen, dass die Besucher unsere Präsentation genossen haben und diese auch als eine Einladung in die Slowakei wahrgenommen haben. Selbstverständlich hat auch die Konzeption der sog. Promenade im Messezentrum in einem großen Maß dazu beigetragen. Wir hatten, dank der Großzügigkeit der Veranstalter, die einmalige Möglichkeit eine Pole-position zu haben. Unser Stand wurde, hoffentlich nicht nur dank der Position, sehr gut besucht. Das Interesse war sehr vielfältig. Von einem äußerst hohem, fachlichem Austausch, über Hilfesuche bei der Informationssammlung über die Vergangenheit der Objekte aus der Zeit unseres Zusammenlebens im Monarchie Raum bis zu den praktischen Fragen über dem Kulturtourismus oder Kontaktgewinnung der guten und preisgünstigen Restauratoren und Kunsthandwerker. Ich bin davon überzeugt, dass die slowakische Teilnahme auf der Messe eine Bereicherung Ihres Fachprogramms war. Des weiteren hat sie in einem hohen Maß zur Erhöhung der Bekanntheit des slowakischen kulturellen Reichtums beigetragen, welches sich wiederum für Sie in einem neuem und interessanten geografischem Gebiet befindet.

Wir bedanken uns herzlichst für die Einladung und eine hervorragende Unterstützung und Zusammenarbeit bei den Veranstaltern und Mitarbeitern der Messe Salzburg.

Auf Wiedersehen, bis zur nächsten Messe Monumento Salzburg 2016.


Simona Juračková, Ph.D., Nationales Denkmalinstitut, Tschechische Republik

"Die Monumento Salzburg ist ein Treffpunkt für jene die Leidenschaft für Denkmalpflege hegen. Es treffen sich Menschen, die sich für die kulturelle Erbschaft und ihren Schutz begeistern, die auf neue Erfahrungen gespannt sind und ihre Kenntnisse bereit sind zu teilen." 

 

 

 


 

Dr. Robert Peskar, Slowenisches Denkmalamt

Denkmalpflege ist ein Fachbereich, der nicht den gewohnheitsmäβigen Konkurrenzregeln zwischen den Staaten unterworfen ist, sondern eine gemeinsame Aufgabe darstellt. Messen, wie die Monumento, bieten eine einmalige Gelegenheit Meinungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen und Erkenntnisse zu präsentieren, die für Fachleute und auch für Eigentümer und Denkmalfreunde interessant und wichtig sind.


Mag. Sélysette Somorjay, Gyula Forster Nationales Zentrum für Denkmalpflege und Kulturerbe-Management

"Es ist eine große Ehre für Ungarn und das Forster Zentrum an der Monumento teilzunehmen und im Rahmen dieser Plattform im Zentrum Europas die Möglichkeit zu erhalten unsere Kooperationen weiter auszubauen und zu vertiefen. Als vor kurzem neu organisierter, staatlich anerkannter Fachverband spielt das Forster Zentrum eine wichtige Rolle in der Erhaltung, Untersuchung, Registrierung und Management von beweglichen und unbeweglichen Kulturgütern und archäologischen Funden. Wir freuen uns auf den Austausch von Fachwissen und innovativen Ansätzen und Verfahren im Bereich der Restauration und Erneuerung."